|
||||||||||||||
|
Grundlagen des
Theaterspiels |
||||||||||||||
|
Das Seminar wendet sich an alle, die im Amateur- und Laientheater aktiv sind - ob mit oder ohne Spielerfahrung. Ich habe es inzwischen mehrmals im Rahmen des Ausbildungsprogramms des Amateurtheaterverbandes Baden-Württemberg durchgeführt. |
||||||||||||||
|
|
Ziele: Das Seminar
vermittelt durch erfahrensorientierte Spiele,
Übungen und Versuche, begleitet von
Gesprächen und Erläuterungen, eine
genauere Kenntnis der Grundlagen des Theaterspiels.
Besonderer Wert wird dabei darauf gelegt, dass die
dabei entwickelten Techniken und Einsichten von den
Teilnehmern auf ihre eigene Theaterpraxis in den
heimischen Gruppen übertragbar sind. Damit
hilft das Seminar dabei, spannendere und
differenziertere Aufführungen auf die
Bühne zu stellen. Ansatz: Die Inhalte
des Seminars ergeben sich aus den häufig zu
beobachtenden Defiziten von Amateur- und
Schultheater-Aufführungen wie z.B.
Handlungsarmut, spannungsarme Bilder, "flaches"
Spiel, bloße Illustration des Textes usw.
Diese Defizite lassen sich durch den bewussteren
Einsatz der dramatischen Gestaltungsmittel
ausgleichen. Inhalte: Das Seminar
beschäftigt sich v.a. mit den
Themen: Diese zentrale
Unterscheidung ist Ausgangspunkt für alle
weiteren Überlegungen: Das Geschehen auf
der Bühne, Handlung, Sprache, Bilder sind
Ausdruck des Subtextes. Die Differenzen zwischen
Text und Subtext sind der Stoff, aus dem sich
Spannung gewinnen lässt. Einfache
Übungen schaffen ein Bewusstsein für
diese Unterscheidung, weiterführende
Experimente und Übungen führen zu
einer bewussteren Gestaltung des
Subtextes. Eine
Theateraufführung ist kein Hörspiel.
Die Personen handeln (und auch ihre
Gespräche sind eine besondere Form des
Handelns), und diese Handlungen müssen
sichtbar sein. Geschickt entwickelte Handlungen
sind eine große Hilfe, wenn man
darstellerische Mängel ausgleichen muss. Am
Beispiel scheinbar "handlungsarmer"
Dialogpassagen wird die Entwicklung einer
spannenden und dem Subtext angemessenen Handlung
geübt. Der Zuschauer sieht
Bilder, und auch diese Bilder sind Ausdruck des
Subtextes. Bewusster Aufbau von Bildern schafft
Spannung. Die Teilnehmer experimentieren mit
Bildern für unterschiedliche Situationen
und werden dazu geführt, auch
außergewöhnliche Bilder zu
wagen. Die Abfolge von
Handlungen, die Bewegungen von Personen,
Textpassagen - alles gliedert den Fluss des
Bühnengeschehens in einzelne Abschnitte,
deren unterschiedliche Gestaltung dabei helfen,
das gesamte Stück zu rhythmisieren und
damit dramatische Spannungen zu entwickeln.
Geübt wird diese Rhythmisierung am Beispiel
einer längeren Textpassage und der Abfolge
einzelner Bilder und Handlungen. Am Ende sollen
die im Seminar gewonnenen Erkenntnisse in einer
kurzen Szene umgesetzt werden. |
|||||||||||||
|
|